Gegen den Trend!

Du hast es satt, dich immer von deinem Chef rumschubsen zu lassen? Deine unzähligen ManagerInnen befehlen gern, haben aber nicht wirklich Ahnung? Ständig gibt es Probleme und Schwierigkeiten, die aber einfach nicht verändert werden – von einem guten Lohn mal zu schweigen? Wir finden nicht, dass man das ertragen muss.

Wir wissen selbst Bescheid, wie unser Job funktioniert. Wir brauchen niemanden, der für uns bestimmt – wir können es selbst organisieren. Aber dazu kommt es nicht von allein. Wenn wir nicht jeden Tag dasselbe Elend ertragen wollen, müssen wir uns selbst organisieren. Das gilt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Schule, unser Viertel – und überhaupt unser Leben. Doch dazu muss kämpfen. Gegen gesellschaftliche Probleme kämpft es sich schlecht allein. Daher sollten wir uns zusammen tun! Wir wollen selbst was tun gegen Ausbeutung, Rassismus, Sexismus. Für eine befreite Gesellschaft, geplant nach unseren Bedürfnissen und Fähigkeiten.

 

Diskussionsabende der RSO Berlin 

Wenn du auch aktiv werden willst, dann komm zum Stammtisch der RSO Berlin am Freitag alle zwei Wochen. Regelmäßig werden wir aktuelle und historische politische Themen diskutieren. Gleichzeitig wollen wir auch den Raum geben, um über die "Alltagsprobleme" zu diskutieren, die wir jeden Tag spüren, aber viel zu oft vernachlässigt werden. Wir möchten eine kämpferische Perspektive in den Betrieben aufbauen – und wir möchten euch unterstützen, den Kampf selbst aufzunehmen. Insbesondere jetzt ist das wichtig. Diskutiere mit uns deine Situation und deine Ideen! Werde aktiv!

 

Deutsch – Marx, Marx – Deutsch….

Bis zum heutigen Tag ist die Geschichte voller Beispiele, dass wir nicht immer ohnmächtig der Ausbeutung gegenüber stehen müssen. Wenn wir entschlossen sind, und wenn wir uns nicht auf irgendwelche VertreterInnen verlassen, dann können wir über unser Schicksal selbst bestimmen. Doch gleichzeitig zeigt die Geschichte, dass die AusbeuterInnen ihre Macht mit allen Mitteln verteidigen werden. Deshalb ist es wichtig aus all diesen Siegen und Niederlagen zu lernen und ihre Bedeutung für unsere Kämpfe heute zu verstehen.Deshalb veranstalten wir gemeinsam mit der SAS alle zwei Wochen eine Referatsreihe

 

 

Nächste Termine:

 

03. Mai, 20:30

Bildungskämpfe in Chile

Und wieder kracht es in Chile! Über 100.000 DemonstrantInnen versammelten sich am 12. April in der chilenischen Hauptstadt Santiago um für eine Bildungsreform zu demonstrieren. Vor allem SchülerInnen und StudentInnen nahmen am Protest teil, an dessen Rande es zu einer schweren Straßenschlacht mit der Polizei kam. Über 100 Menschen wurden festgenommen. Seit 2011 gibt es immer wie-der große Demonstrationen in Chile, um Verbesserungen im Bil-dungssystem zu erreichen…und das ist kein Wunder: 1981 wurden unter Diktator Pinochet die kostenlose Bildung abgeschafft und große Teile des Bildungssystems privatisiert. Heute können es sich deshalb nur sehr wenige Menschen leisten zu studieren. Die Hauptforderung der DemonstrantInnen ist daher ein kostenloses Bildungssystem für alle Menschen! Wenn du mehr wissen willst über die Hintergründe des maroden Bildungssystems und der aktuellen Proteste in Chile, dann komm vorbei zum Vortrag und  der Diskussion zu dem Thema.

Ort: Adalbertstraße 96. Am Café Kotti vorbei über die Brücke, vor der Vierten Welt. U1/U8 Kottbusser Tor.


30. April, 18:30

 China unter Mao: Nationaler Befreiungskampf oder soziale Revolution?

Während des Zweiten Weltkriegs kämpften Millionen von Chinesinnen gegen die japanische Besatzung und den Einfluss des westlichen Imperialismus. Doch welche politische und soziale Richtung der nationale Befreiungskampf mal nehmen sollte, war am Anang noch nicht klar. In die Revolution steckten Millionen Menschen große Hoffnungen. War ein so rückständiges Land wie China überhaupt in der Lage den Sozialismus zu erreichen? Was waren die politischen und wirtschaftlichen Ziele Maos? Wie viel hatten seine Ideen mit dem Kommunismus gemeinsam?

Ort: im Mehringhof, Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, U6/U7 Mehringdamm

 

 

Vergangene Termine:

 16. April, 18:30 Uhr

 Klassenkampf in China

Am 30. Mai 1925 brach eine Streikwelle in ganz China los, die in eine revolutionäre Bewegung münden sollte. In der Revolution von 1925-27 war die ArbeiterInnenklasse die treibende Kraft. In der Stadt Shanghai übernahm sie sogar die Macht und kontrollierte das gesamte öffentliche Leben. Auch in anton gab es einen erfolgreichen ArbeiterInnenaufstand. Allerdngs wurden diese Erhebungen im April 1927 blutig niedergeschlagen. Wie es dazu kommen konnte und elche Auswirkungen dies auf den weiteren Verlauf der Geschichte Chinas und der Welt hatte wollen
wir gerne mit euch diskutieren.

 

05. April 2013, 20:15

Augen auf Hamburg! Dort streiken seit 4 Monaten etwa die Hälfte der 200 KollegInnen vom Verpackungshersteller Neupack. Sie fordern einen Tarifvertrag, um die berechtigte tarifiche Sicherheit zu bekommen. Im Betrieb arbeiten viele MigrantInnen und das zum Teil seit über 10 Jahren, dennoch ist der Arbeitgeber, die Kapitalisten-Familie rüger, nicht bereit ihnen angemessene Löhne zu zahlen. Die KollegInnen rund um den kämpferischen Betriebsrat Murat Günes kämpfen für etwas und geben uns llen damit ein Beispiel, dass es möglich ist einen Kampf für bessere Arbeitsbedingungen zu starten und dass man dabei nie alleine ist!

 

Freitag, 01.03., 20:30

 #Occupy Everything: Pariser Kommune 1871

Ein fast vergessenes Ereignis. 1871 stürzten die Pariser Arbeiter die Regierung und bildeten die erste Regierung nach ihren eigenen Vorstellungen. Das erste Mal wurden alle Menschen (auch Frauen und Immigranten) gleichermaßen an der Politik beteiligt und die sozialen Sorgen in den Mittelpunkt ihrer Politik gestellt. Doch nach kaum 2 Monaten wurde die Kommu ne von den ehemals Herrschenden blutig niedergeschlagen. Alle Menschen, die die Welt verändern wollten, haben aus diesen Ereignissen Lehren gezogen. Und unserer Meinung nach haben diese bis heute Gültigkeit. Lasst uns darüber diskutieren!

Dienstag, 26.02., 18:30

Spanien 1936-38: Weshalb scheiterte erneut eine ArbeiterInnenrevolution?

 Nachdem in Deutschland eine faschistische Diktatur errichtet worden war, leuchtete ein neuer Hoffnungsschimmer in Europa: Spaniens ArbeiterInnen und Bäuerinnen und Bauern erhoben sich, um für ihre Rechte und gegen den faschistischen General Franco zu kämpfen. Die Chancen standen nicht schlecht für die Ausgebeuteten Spanien und doch musste die ArbeiterInnenbewegung erneut eine Niederlage einstecken: eine weitere faschistische Diktatur wurde nach mehreren Jahren BürgerInnenkrieg errichtet.

Wie konnte es hierzu kommen? Ist die ArbeiterInnenklasse – angesichts der vielen Niederlagen in der Geschichte – überhaupt in der Lage erfolgreich zu kämpfen? Ist Spanien nicht eben ein erneuter Beweis für die Unmöglichkeit einer erfolgreichen ArbeiterInnenrevolution oder gibt es auch noch andere Ursache, aus denen wir für unsere morgingen Kämpfe lernen können?

 

Dienstag, 12.02., 18:30

30. Januar: Wer brachte Hitler an die Macht?

 Vor 80. Jahren wurde in Deutschland die Diktatur der NationalsozialistInnen errichtet.Seit Jahrzehnten wird uns weis gemacht, dass das Regime von Hitler und seinen braunen Kumpanen vom ganzen deutschen "Volk" gewählt worden sei. Doch dies ist, unserer Meinung nach, eine bewusste Lüge, die davon ablenken soll, dass die NSDAP von einflussreichen UnternehmerInnen an die Macht gebracht wurde, um endlich mit einem Teil des rebellischen deutschen "Volkes" abzurechnen – der ArbeiterInnenbewegung. Weshalb setzte die herrschende Klasse Anfang 1933 in Deutschland auf Hitler und seine Anhänger? Wer waren eigentlich die Anhänger der NSDAP und hätte diese faschistische Diktatur, die Millionen Menschen das Leben kostete,verhindert werden können?

 

Freitag, 01.02., 20:30

RSO Stammtisch: Basisbewegungen in Berlin

Gegen Wasser- und Bahnprivatisierung, gegen hohe Mieten und für höhere Löhne

 

 Dienstag, 22.01, 18:30

Die Novemberrevolution 1918/19

Diese Revolution der Arbeiter und Soldaten ist eines der bedeutsamsten Ereignisse der deutschen Geschichte. In Schulbüchern, Politik und Geschichtsunterricht wird stets die positive Rolle der SPD betont und die Gründung der ersten deutschen „Demokratie“ gefeiert. Doch dass aufgrund der SPD die gesellschaftlichen Strukturen, der Staat mit seinen Beamten und Militärs, nicht angetastet wurden, geschweige denn die Unternehmen „sozialisiert“ wurden, wie es viele Arbeiter damals forderten – das wird stets verschwiegen.

Wie die SPD mit den alten Machthabern kooperierte und alles dafür tat, den Kapitalismus zu retten, das zeigt ein Dokumentarfilm (2008), den wir zeigen werden, um anschließend mit euch über die damaligen Ereignisse zu diskutieren.

 

Freitag, 16. November, 20:00

RSO Stammtisch: Die USA nach den Wahlen

Wie ist die Wiederwahl Barack Obamas zum Präsidenten der USA zu bewerten? Bleibt alles beim Alten oder wird doch endlich alles anders? Was wir vom alten/neuen Präsidenten erwarten können: Diskutiert mit!>

 

Freitag, 2. November, 20:00

RSO Stammtisch: Reisebericht aus Portugal

Wie ist die Lage in Portugal? Warum wird gekämpft und wie? Welche Perspektiven gibt es? Aktivisten der RSO waren in Portugal und berichten!

 

Freitag, 20. Oktober, 20:30

RSO Stammtisch: Anti-Islam Filme & Proteste:

Vortrag mit anschließender Diskussion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.