Das war das RSO-Camp 2011

Das dasjährige Sommercamp der RSO Berlin fand im ostdeutschen Thüringen statt.  Und wie jedes Jahr bedeutet das: Eine Woche lang politische Workshops, soziales Miteinander und jede Menge Spaß!

Inhaltlich wurde ein breites Spektrum an politischen Themen behandelt. Angefangen bei einer Weltlageanalyse über Workshops zu DDR, Geschichte des Trotzkismus und Arbeitskämpfen in Deutschland bis hin zu einer sehr lebhaften Diskussion über die Sexualmoral in verschiedenen Gesellschaftsformen unter dem Titel: „Ficken im Kapitalismus – Ficken im Sozialismus“.

Alle machen mit!

Aber es gab noch viel mehr Vorträge und Workshops, die alle zu sehr interessanten Diskussionen anregten. Insgesamt waren die Diskussionen sehr erfolgreich, sehr wichtig war uns auch, dass es immer die Möglichkeit gab, das alle TeilnehmerInnen sich einbringen konnten, womit es für alle eine interessante und lehrreiche Erfahrung war.

Um das zu unterstützen, gab es nach den meisten Referaten Arbeitskreise, wir experimentierten mit verschiedenen Formen der Vermittlung von Inhalten und für die neueren TeilnehmerInnen gab es auch einen Rhetorik-Workshop.

Wo geht es hier zum Camp, bitte?

Neben den inhaltlichen Veranstaltungen  gab es auch eine Vielzahl von Freizeitangeboten. Sportlich waren Volleyball, Fußball, Badminton, Frisbee und Schwimmen sehr beliebt. Highlight war aber sicher das gemeinsame Tischtennisturnier, wobei vor allem im Einzel die fast schon professionelle Klasse mancher GenossInnen aufblitzte.

Nicht vergessen wollen wir auch die Erwähnung einer Nachmittagswanderung durch den Thüringer Wald, direkt entlang einer spätmittelalterlichen Grenze – es gab hier zwar manch ungewollten Umweg, aber das gehört ja auch zu so einer Wanderung!

Von Schnitzel bis Karaoke

Am Abend gab es dann Aktivitäten wie eine Schnitzeljagd, ein Politikquiz mit teils sehr skurrilen Fragen, einen Discoabend und einen Karaoke-Contest inklusive Jurybewertungen, den zwei Berliner Genossinnen souverän gewannen – was möglicherweise auch daran lag, dass sie im Gegensatz zu manchen anderen TeilnehmerInnen singen können.

Und natürlich nicht zu vergessen: der erste Abend war wie immer dem gemeinsamen Singen von ArbeiterInnenliedern am Lagerfeuer gewidmet, begleitet von Gitarren und dem Knistern des Feuers.

Solidarität!

Sehr wichtig war uns das sehr solidarische Verhältnis zwischen den TeilnehmerInnen. Sehr positiv auf das Campklima wirkte sich auch ein getrenntes Frauen- und Männertreffen aus, hierbei wurde reflektiert, wie immer noch Rollenbilder reproduziert werden und was wir dagegen tun können.

Durch diese Woche hat die RSO gezeigt, wie wir durch ein solidarisches Miteinander dem kapitalistischen Gesellschaftswahnsinn etwas entgegen setzen – und nun freuen wir uns bereits auf das RSO-Camp 2012!

 

 

 

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