Auf nach Dresden!

Am kommenden Samstag werden die Nazis in Dresden eine Großmobilisierung durchführen. Doch es gibt Widerstand. Auch GenossInnen der RSO Berlin und der RSO Wien werden an den Gegendemonstrationen teilnehmen.

Am 13. Februar wird die Stadt Dresden wieder die Bühne für ein schauriges Schauspiel werden, wenn bis zu 6000 Neo-Nazis und Rechtsextreme durch die Straßen ziehen, um den Opfern des so genannten "alliierten Bombenholocausts" zu gedenken.

Die Grundlage für den Aufmarsch der Rechtsextremen bietet die Bombadierung Dresdens 1945, die von Rechtsextremen mit dem industriellen Mord an Juden im 2. Weltkrieg gleichgesetzt wird. Der Aufmarsch in Dresden ist gleichzeitig eine wichtige Kraftprobe für die deutschen Nazis, ein Test ihrer Mobilisierungsfähigkeit. Der BRD-Staat deckt wieder einmal den Nazi-Aufmarsch, indem er die Gegenmobilierungen schikaniert.

Doch es regt sich Gegenwehr! Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Antifa-Gruppen unter dem Namen „No Pasaran!“ mobilisiert zu einer friedlichen Blockade, um den Neonazis in Dresden Einhalt zu gebieten. Auch wenn wir mit vielen der beteiligten Organisationen und ihrem klassenunspezifischen Ansatz in der Antifa-Politik Differenzen haben, so unterstützen wir die Mobilisierung nach Dresden.

Wir, als Revolutionär Sozialistische Organisation rufen dazu auf, am 13. Februar in Dresden die FaschistInnen zu blockieren, ihren Aufmarsch zu sabotieren und ihr „Gedenken“ zu verhindern. Kommt alle nach Dresden!

 

 

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