RSO Zürich: Marxismus für Alle

Am 28. Januar veranstaltet die RSO Zürich eine „Einführung in die brandaktuelle Theorie und Praxis des Marxismus“. Sie ist „verständlich, kritisch und garantiert nicht neutral“ …

 

Die RSO Zürich lädt ein::

Marxismus für Alle

Einführung in die brandaktuelle Theorie und Praxis des Marxismus

Verständlich, kritisch und garantiert nicht neutral

Mittwoch 28. Januar 2009 um 19:30 Uhr

Volkshaus Zürich, Zimmer 22

Was läuft?

Nachdem sich der Kapitalismus seit dem Niedergang der realsozialistischen Staaten von seiner Schokoseite präsentiert hat (wenigstens in den sog. "entwickelten" Ländern), ist diese Zeit nun definitiv vorbei. Die menschenverachtende, zerstörerische und profitgeile Natur dieses Systems wird immer offensichtlicher. Die momentane Wirtschaftskrise, die Hungerleiden von Millionen von Menschen und die brutalen Kriege im nahen Osten sind nur einige Ausdrücke davon, dass auf unserer Welt etwas gewaltig im Argen liegt.

Was solls?

Über die Frage, was jetzt nun das ganze Elend verursacht, so scheint es, streiten sich die Experten. An Erklärungsansätzen mangelt es nicht. Sei es das Kreditsystem, die Verschwörung der Iluminaten oder das sündige, gotteslästerliche Leben der Menschen, oder einfach deren Ablehnung „richtig hart zu arbeiten“, denn wer nur wolle könne ja alles erreichen. Diese Erklärungen sind aber, davon abgesehen, dass sie schon als Theorien meistens Bullshit sind, nicht fähig eine gesellschaftliche Praxis zu entwickeln, welche Not, Elend und Krise wirklich ein Ende bereiten könnte.

Tatsächlich hat aber schon vor 150 Jahren Karl Marx, ein Philosoph, Ökonom und führender Kopf der internationalen Arbeiterbewegung die grundlegenden Mechanismen dieses Systems des Kapitalismus erkannt und dargestellt. Er kam zum radikalen Schluss, dass der Kapitalismus zwangsläufig zu Not und Elend für die Massen und Macht und Geld für eine Minderheit führen muss. Seine Antwort darauf war ebenso radikal, nämlich die Überwindung des Kapitalismus durch eine Revolution eben jener Massen, für welche der Kapitalismus nicht das gelobte Land ist. Gerade wegen seines radikalen Auswegs wird Marx heute in den offiziellen Diskussionen um die oben genannten Themen kaum beachtet. Trotzdem gibt es eine reichhaltige Tradition an marxistischen TheoretikerInnen und WissenschaftlerInnen.

Was tun?

In unserer Einführung  wollen wir die revolutionäre Theorie verständlich und kritisch darstellen. Wir wollen dabei nicht wie die bürgerlichen Wissenschaften Neutralität vorgaukeln, sondern klar parteiisch aus Marx’ Position Schlüsse und Perspektiven über die heutige Welt und den Kapitalismus entwickeln. Wir wollen die verschiedenen Aspekte der marxistischen Theorie, ihre Aktualität und Bedeutung aufzeigen und dabei herausarbeiten, dass der Kapitalismus auf lange Frist keine Perspektive mehr bietet.

 

 

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