Themenschwerpunkt Frauenbefreiung und Klassenkampf

Rund um die "FIGHT SEXISM!"-Podiumsdiskussion der RSO Wien am 31.10.2008 präsentieren wir eine kleine Zusammenstellung von Texten zum Thema Frauenbefreiung und Klassenkampf. Dabei wollen wir insbesondere auf unsere bisher erschienene Bücher aus der "Marxismus"-Reihe hinweisen.

 

Podiumsdiskussion der RSO Wien: Fight Sexism!

Frauen wird ständig die Rolle des Sanften, Mütterlichen und Gefühlsbetonen aufgedrängt. Frauen werden besonders damit terrorisiert, einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen zu müssen. Die Vermarktung weiblicher Körper ist im Kapitalismus allgegenwärtig – von der Werbung bis zur Prostitution…. Mehr…

 

 „Traditionsbedingte“ Gewalt, Kultur und Rassismus

(25.10.2008)

Verschleierung, Zwangsehe, Ehrenmorde, Frauenhandel… Diese Formen von Gewalt gegen Frauen sind in den letzten Jahren verstärkt in politischen Diskussionen aufgetaucht. Der Haupttenor richtet sich gegen diese Formen „traditionsbedingter“ Gewalt und verbindet diese Kritik mit einer an „der Kultur“, die diese Gewalt angeblich hervorbringt. Im Folgenden wollen wir einige Überlegungen aus marxistischer Sicht dazu skizzieren.  Mehr…

 

Gewalt gegen Frauen

(22.10.2008)

Vor 30 Jahren wurde in Österreich das erste Frauenhaus eröffnet. War es damals ein Ergebnis von Bestrebungen belächelter „Emanzen“, scheint der Kampf gegen Gewalt an Frauen mittlerweile in die offizielle Politik Eingang gefunden zu haben. Aber wie sehen die Erfolge im Kampf gegen sexistische Gewalt wirklich aus? Mehr

 

Zustand und Perspektiven der Frauenbewegung

(01.02.2008)

Die Frauenbewegung hat in den letzten 20 Jahren einen dramatischen Niedergang erlebt. Sie hat ihren Bewegungscharakter weitgehend verloren. Aktive Selbstorganisation und kollektiver Kampf gegen Sexismus in Ökonomie, Staat und Alltag sind zurückgegangen; vor allem im akademischen und staatlichen Bereich erlangten einzelne ehemalige Aktivistinnen Posten im herrschenden System. Die noch bestehenden feministischen Strukturen haben kaum Verbindung zur breiten Masse der lohnabhängigen Frauen. Wie konnte es dazu kommen? Mehr…

 

(11.11.2007)

"Wien sieht's anders." Ob sie am Bau arbeiten, dem Notausgang entgegen sprinten oder auf frisch gereinigtem Linoleum ausrutschen – Frauen tragen Stiefel zum Rock und die Haare lang; zumindest, wenn die Stadt Wien im Rahmen ihrer 2006er Kampagne zum Gender Mainstreaming einigen gängigen Piktogrammen, die bislang ausschließlich Männer darstellten, weibliche Pendants gegenüber stellt. Mehr…

 

Geschlechterverhältnisse bei Marx und Engels (M 29)

(01.08.2007)

Wir präsentieren den neuen Band unserer Marxismus-Buchreihe, der erneut im Zeichen unseres inhaltlichen Schwerpunktes zu den Themenbereichen Geschlechterverhältnisse und Frauenbefreiung steht. Nach den bereits vorliegenden Arbeiten zu "Sozialistischem und marxistischem Feminismus" und zu "Kommunismus und Frauenbefreiung" legen wir diesmal eine kritische Auseinandersetzung mit den Geschlechterverhältnisse bei Marx und Engels vor. Mehr…

 

Kommunismus und Frauenbefreiung (M 28)

(01.03.2006) 

Die vorliegende Marxismus-Nummer ist der kritischen Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis kommunistischer Frauenpolitik gewidmet. Im Zentrum des überwiegend von Manfred Scharinger verfassten Bandes steht das russische/sowjetische Beispiel. Mit dem ersten ArbeiterInnenstaat wurde immerhin die Voraussetzung geschaffen, auch die sozialistischen Konzeptionen der Frauenbefreiung in die Praxis umzusetzen. Mehr…

 

(01.12.2005)

In der neuen Frauenbewegung der 1960er und 1970er Jahren gab es grob gesagt drei Strömungen: die sozialistischen FeministInnen, die versuchten, feministische und sozialistische Ansätze zu verbinden, die liberalen FeministInnen, die vor allem für eine rechtliche Gleichstellung im System kämpften und die RadikalfeministInnen, die mit öffentlich wirksamen Aktionen gegen Alltagssexismus und Patriarchat antraten. Ab den 1980er Jahren erlebte die neue Frauenbewegung einen Niedergang. Sie verlor zunehmend ihren Bewegungscharakter und wurde in großem Ausmaß in die Institutionen des kapitalistischen Systems integriert. In der vorliegenden Arbeit untersucht die Autorin Maria Pachinger die Konzeptionen der sozialistischen und marxistischen FeministInnen in der neuen Frauenbewegung, die einen systemüberwindenden Anspruch hatten. Die ausgewählten Protagonistinnen sind in den meisten Fällen repräsentativ für bestimmte Strömungen oder Konzepte. Mehr…
 
 
 
 
 
 

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