Chile 1973: Der Putsch der Generäle und das Versagen der Regierung Allende

Am 11. September 1973 wurde in Chile die linke Volksfront-Regierung unter Präsident Salvador Allende durch einen faschistischen Putsch gestürzt. 17 Jahre dauerte die Schreckensherrschaft der Militärs unter Augusto Pinochet, bis zu 80.000 ChilenInnen wurden ermordet, mehrere hunderttausend mussten ins Exil.

 Auch heute können wir wichtige Erfahrungen aus der damaligen Entwicklung in Chile gewinnen. Parallelen zur Entwicklung in Venezuela oder Brasilien, wo die linken Präsidenten Hugo Chavez und Lula da Silva ebenfalls versuchen, in Kooperation mit dem Kapitalismus Reformen umzusetzen, sind augenscheinlich. Es lassen sich aber auch sehr grundsätzliche Schlüsse über den bürgerlichen Staat und seine Rolle ziehen.

In dieser Broschüre werden einerseits die Entwicklungslinien nachvollzogen, die zum Putsch führten, anderer-seits wird die Politik der Volksfront einer kritischen Aufarbeitung unterzogen. Abschließend werden mögliche Alternativen aufgezeigt. Ein umfangreicher Anhang mit Zeittafeln ergänzt die Broschüre.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Welt am Ende der sechziger Jahre
2. Chile am Vorabend der Allende-Regierung
3. Die Wahl der Unidad popular
Kasten: Parteienlandschaft zur Zeit Salvador Allendes
4. Präsident mit 36 Prozent
5. Hoffnungen
6. Wirtschaftliche Ernüchterung
7. Das internationales Kapital ist beunruhigt
8. UP weicht zurück, Reaktion marschiert
9. Rätebewegung
10. Allende geht weiter nach rechts
11. Repression gegen die Linke
12. ArbeiterInnen wollen nicht mehr warten
13. Illusionen
14. Der erste Putschversuch
15. Der Putsch
16. Die Ziele des Putsches
17. Rolle der USA
18. Die Folgen des Putsches
Kasten: Militärdiktaturen in Mittel- und Südamerika –
Kasten: Erinnerungen eines chilenischen Trotzkisten an den
19. Der Tribut der chilenischen ArbeiterInnenklasse
20. War eine andere Entwicklung möglich?

Erich Fried, das Einfache

Zeittafel
Chronologie des Putsches

 

September 2003, 50 Seiten A5, 2,5 Euro

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