Morgenrot 23


Der Krieg gegen den Irak

Editorial
In einem Interview hat US-Außenminister Powell eingeräumt, dass zivile Opfer im Irak-Krieg unvermeidbar seien. mehr



Österreich

Vierzig Seiten Grausamkeiten
Aus Alt mach Neu – Eine Analyse des Programms von Schwarz-Blau II

Sozialabbau wird forciert, Armut wird gefördert, Rassismus wird praktiziert und das Geld aus den Fenstern des Bundeskanzleramtes direkt in die Arme der KapitalistInnen geworfen - so läßt sich das Regierungsprogramm der Regierung zusammenfassen. Im Folgenden wollen wir das Regierungsprogramm von Schwarz-Blau II analysieren. mehr

Wohin geht die KPÖ?
Eine Partei und ihr Parteitag

Rund um ihren 32. Parteitag, der in zwei Teilen Ende April und Mitte Juni stattfindet, präsentiert sich die KPÖ tief gespalten. Eine tatsächliche Einschätzung der politischen Vorstellungen der beiden dominanten Fraktionen scheint schwierig, präsentiert sich doch vor allem die Opposition gegen die momentane Mehrheit um Parteichef Walter Baier keineswegs einheitlich. Wir wollen eine solche Einschätzung dennoch versuchen. mehr


International

Es kann nur einer gewinnen
Der Konflikt zwischen den USA und der EU über die Kontrolle im Irak

Dass sich die USA mit ihrer Phantasie eines Krieges, der in wenigen Tagen zu Ende ist, geschnitten haben, ist offensichtlich. Statt aus dem Irak zu flüchten, sind in den ersten Tagen nach Ausbruch des Krieges laut Standard sogar tausende Gastarbeiter aus Jordanien in den Irak zurückgekehrt, um gegen die USA zu kämpfen. In diesem Artikel wollen wir allerdings keine Frontberichterstattung betreiben, wir wollen uns mit den Widersprüchen zwischen EU und USA und der weiteren Zukunft des Irak auseinandersetzen. mehr

Die Friedensbewegung
In allen größeren Städten Österreichs gingen Menschen seit Anfang des Jahres gegen den Krieg auf die Straße. In vielen Städten, wie in Linz, Salzburg oder Klagenfurt, waren es die größten Demos seit vielen Jahren... mehr

Die irakische Opposition
mehr

Afghanistan heute
Hat sich etwas verändert?

Im Schatten des Irak-Krieges wurde in Afghanistan die größte militärische Operation gegen die Taliban seit dem Überfall der USA durchgeführt. Durch die Analyse der jetzigen Situation im Land fällt es leicht, sich ein Bild davon zu machen, wie der Irak unter US-Herrschaft nach Beendigung der Invasion aussehen wird... mehr

Widerstand in der US-Armee
Die GI-Bewegung in den siebziger Jahren

Von 1965-1975 waren die USA im Vietnam-Krieg engagiert. Dieser Krieg wurde von den USA nicht militärisch verloren. Die größten Feinde der USA waren die Anti-Kriegs-Bewegung im eigenen Land und – damit zusammenhängend – die vollständige Zersetzung der eigenen Armee vor Ort... mehr

"Volkskrieg" am Dach der Welt
Die maoistische Guerilla in Nepal

Nach sieben Jahren blutigen BürgerInnenkrieg, der 5000 Menschenleben forderte, herrscht nun Waffenstillstand zwischen den maoistischen RebellInnen und der Regierung in Nepal. Was hinter diesem Konflikt steckt und welche Ursachen er hat, analysieren wir im folgenden Artikel... mehr


Theorie

UNO: Werkzeug des Imperialismus
Geschichte, Struktur und Charakter der UNO

Rund um den Krieg gegen den Irak wird von vielen – auch fortschrittlichen – Menschen gefordert, die Rolle der UNO (United Nations Organisation) zu stärken. Die USA werden vor allem dafür kritisiert, dass sie allein gegen den Irak vorgegangen sind und ihren Krieg nicht durch die UNO „völkerrechtlich“ legitimieren ließen. Doch was ist eigentlich die UNO? Was ist ihr Charakter? Ist sie fortschrittlich? Fallen der irakischen Bevölkerung die Bomben weicher auf den Kopf, wenn sie mit UNO-Mandat abgeworfen werden? mehr


Frauen

Der Weg zur gerechten Sprache
Der Kampf um die Existenz der Frauen in der Sprache

Seit vielen Jahrzehnten kämpfen Frauen um eine geschlechtsneutrale und gerechte Sprache. Bei dieser Sprache handelt es sich nicht um eine neu erfundene Sprache, sondern um die Art und Weise des Sprechens, in der Frauen berücksichtigt und auch explizit genannt werden... mehr


Theorie

„Drauf und dran, Bauersmann“
Bauernkriege des Mittelalters

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts kam es in großen Teilen Europas fast zeitgleich zu unzähligen Aufständen der Bauern und Bäuerinnen gegen Adel und Klerus. In den meisten Fällen entfachten sich kleine Revolten als direkte Reaktionen auf eine verschärfte Unterdrückung der bäuerlichen Bevölkerung. Vom gegenseitigen Erfolg ermutigt, entwickelte sich das Aufbegehren zu einem Flächenbrand, der mit Unterbrechungen bis ins 17. Jahrhundert hinein loderte... mehr