Veranstaltungen in Wien:

 
 

16.4. 2019 von 19:00 bis 21:00 im Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien, Raum 4)

Frauen* - Streik – Frauen*streik

Während nach dem 2. Weltkrieg bis in die 80er Jahre allgemeine gesellschaftliche Fortschritte – nicht nur für Frauen* – erkämpft wurden, führte der Neoliberalismus in eine Sackgasse. Für die Mehrheit der Frauen* hat sich die Situation seitdem wieder verschlechtert, während eine kleine Minderheit Aufstiegsangebote erhalten hat und ins System integriert wurde.

Heute greifen weltweit reaktionäre Regierungen die Errungenschaften, wie in Österreich die Fristenregelung bei Abtreibungen, wieder an. Gleichzeitig lebt die Frauen*bewegung wieder auf, es gab riesige Demonstrationen und Frauen*streiks. Mit welcher Strategie schaffen wir es Frauenunterdrückung, Rechtsruck und Ausbeutung zu überwinden?

 

 

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10 Jahre Audimax-Bewegung – Film und Diskussion

Im Wintersemester 2009/10 begann mit der Besetzung des Audimax-Hörsaals an der Uni Wien eine Welle von Studierendenprotesten, die ihre Kreise in ganz Europa und darüber hinaus zog. In Plena wurde gemeinsam über Aktionen, Vernetzung und Positionen diskutiert.

Leider ebbte die Bewegung wieder ab und endete mit Räumungen durch die Polizei. An den Unis folgten neoliberale Umstrukturierungen, Zugangsbeschränkungen und Verkommerzialisierung. Wir sehen uns den Dokumentarfilm #unibrennt - Bildungsprotest 2.0 an und bilanzieren die Stärken und Schwächen der Bewegung und stellen die Frage, wie mehr erreicht hätte werden können.

 

 

 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.