In den vergangenen 15 Monaten haben die ArbeiterInnen des venezolanischen Stahlwerkes SIDOR für einen neuen Kollektivvertrag und die Wiederverstaatlichung der Fabrik gekämpft. Es gab mindestens acht Streiks, zahlreiche Demonstrationen und eine landesweite Solidaritätskundgebung. Am 14. März 2008 wurde eine Demonstration der SIDOR-ArbeiterInnen von der Nationalgarde brutal angegriffen; über 50 ArbeiterInnen wurden festgenommen und mehr als ein Dutzend verletzt.
Wir verurteilen diese Repression, einen Akt des venezolanischen kapitalistischen Staates (auch wenn sich die Regierung “sozialistisch” nennt), um die legitimen Forderungen der ArbeiterInnen zum Verstummen zu bringen. Die Lösung der Probleme der ArbeiterInnen liegt in der Enteignung des multinationalen Konzernes Ternium-Sidor, nicht unter der Kontrolle der Staatsbürokratie, sondern unter der der ArbeiterInnen. Ein Sieg der SIDOR-ArbeiterInnen wird die ArbeiterInnen in ganz Venezuela und Lateinamerika ermutigen, für ihre Interessen zu kämpfen. Deshalb sagen wir:
- Solidarität mit den ArbeiterInnen des SIDOR-Stahlwerkes!
- Für die Verstaatlichung von SIDOR unter ArbeiterInnenkontrolle!
- Für eine sozialistische Revolution in Venezuela und weltweit!
Revolution, unabhängige Jugendorganisation
Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)
Permanent Revolution, Britannien
Redaktion www.sozialismus.net, 06.04.08
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Unsere aktuellen Analysen zur Entwicklung in Venezuela:
Teil 1: "Bolivarischer Prozess" und Klassenkampf
Teil 2: PSUV und ArbeiterInnenbewegung
Teil 3: Referendum und weitere Perspektiven
Broschüre: Für eine sozialistische Revolution in Venezuela.
Bilanz und Perspektiven des "bolivarischen Prozesses" und die Chancen für die Arbeiter/innen/klasse.
Mai 2006, 96 Seiten A5, 3,50 Euro
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