Hintergründe der Proteste in Tibet

Öffentliches Treffen der RSO-Unigruppe am Mi., 26.3.

Seit dem 10 März - dem Jahrestag der Revolte von 1959 - werden Tibet und die angrenzenden chinesischen Provinzen von heftigen Protesten erschüttert. Während die KP-Regierung in Beijing von "Lumpen" und "Hooligan-Elementen" spricht, die von der "reaktionären Dalai-Clique" aufgehetzt wurden, wirft der Dalai Lama der Gegenseite "kulturellen Völkermord" vor. Momentan ist Tibet von der Außenwelt abgeriegelt was eine genaue Einschätzung schwierig macht.

Doch um die Ereignisse verstehen zu können ist es notwendig, die Hintergründe des Konflikts zu kennen: Die Geschichte Tibets vor und nach der chinesischen Invasion von 1950, die soziale Lage der tibetischen Bevölkerung, die Rolle des Vajrayana-Buddhismus und der Lamas, die stetig wechselnde Politik des chinesischen Stalinismus und nicht zuletzt die Rolle des Konflikts im Kontext imperialistischer Machtkämpfe um den Einfluss in Zentralasien.

Referat und anschließende Diskussion

Mittwoch, 26.03., 19:00 Uhr
Amerlinghaus, 7., Stiftgasse 8

(U2/U3 Volkstheater oder U3 Neubaugasse)


An dieser Stelle sei noch einmal auf die neue RSO-Broschüre "China auf dem Weg zur Weltmacht?" hingewiesen. Das Vorwort und das Inhaltsverzeichnis, sowie eine Bestellmöglichkeit findet sich hier