FP֖ / BZ֖

Die FPÖ ist zurück. Mit 21,4% und einem Zugewinn von 3,% gehörten die Freiheitlichen zu den strahlenden GewinnerInnen des gestrigen Wahlabends. Das starke Ergebnis für die extreme Rechte lässt viele empört und ratlos zurück. Der Versuch einer Erklärung.

Knapp über 300.000 Menschen in Österreich hatten im Oktober 2011 keinen Job. Erstmals seit 19 Monaten gibt es wieder mehr Arbeitslose – Umfragen zeigen, dass das die Rechten stärkt. Es ist Zeit für Gegenwehr!

Große Empörung herrscht in diesen Tagen über die Aussagen von HC Strache am Ball der Burschenschaften in der Wiener Hofburg. Wieder einmal versucht die FPÖ, den Nationalsozialismus zu verharmlosen. Wir stellen uns die Frage: Schaden diese immer wieder kehrenden Skandale der FPÖ eigentlich? Und wenn nicht – wie kann die FPÖ sonst geschwächt werden?
Im österreichischen Volksmund gibt es den Spruch „wer nix is und wer nix kann, geht zur Post und Bundesbahn“. Was vielleicht lustig klingt, ist in Wirklichkeit aber eine Beleidigung für die vielen tausenden KollegInnen, die bei Post, ÖBB oder anderen staatlichen und staatsnahen Unternehmen gute Arbeit leisten. Wie die aktuelle Affäre rund um die Telekom Austria zeigt, stinkt der Fisch in Wahrheit vom Kopf her…
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.