Anderes

Die „Gier“ und „Unverantwortlichkeit“ der ManagerInnen soll laut Medien und Politik an der Finanzkrise schuld sein. Das ist eine viel zu einfache Erklärung – finden wir! Denn um die Finanzkrise und was sonst noch alles so schief läuft (und das ist eine Menge!) verstehen zu können, bedarf es eines viel grundlegenderen Verständnisses davon, was Kapitalismus nun eigentlich ist und wie er sich entwickelt (hat). Im Zuge der aktuellen Finanzkrise kommt selbst die so oft totgesagten Theorien Karl Marx' immer wieder zu – meist zweifelhaften – Ehren.

So schön hatte es sich die FPÖ-Spitze vorgestellt, als gemäss der geltenden politischen Farblehre nun auch der ORF umgefärbt wurde. Rot-Schwarz war er, Schwarz-Blau sollte er werden. Geworden ist es – zumindest was die Spitzenpositionen betrifft – ein erzschwarzer ORF, der blaue Einfluß bleibt dennoch nicht zu unterschätzen.

Dem Wiener „Szene“-Club Fluc wird eine rassistische Türpolitik vorgeworfen. Die BetreiberInnen waschen ihre Hände in Unschuld und distanzieren sich von allen Vorwürfen.

Wolf Martin, „Dichter“ der Kronenzeitung, und seine meist ebenso holprigen wie politisch eindeutigen Ergüsse sind den meisten ein Begriff. Mit einem schafft er es allerdings immer noch, Freund wie Feind zu verblüffen: jedesmal, wenn wir glauben, daß es dümmer wirklich nicht mehr geht, schafft es Martin souverän, uns vom Gegenteil zu überzeugen.
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.