Das Amerlinghaus ist einer der wichtigsten und vielfältigsten Kultur- und Sozialtreffpunkte Wiens. Auch Gruppen, die kein oder wenig Geld haben, haben dort unbürokratisch die Möglichkeit sich zu treffen. Doch immer wieder unternimmt die Stadt Wien den Versuch das Amerlinghaus zu zerschlagen. Durch Streichungen, Unsicherheiten und Verspätungen der ohnehin schon kargen Subventionen ist es dem Amerlinghaus kaum möglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Der Fortbestand des Amerlinghauses ist für über 60 Gruppen, Organisationen und Initiativen die Basis für ihre politische, soziale und kulturelle Arbeit.

 

Amerlinghaus bleibt!  Für mehr und nicht weniger Freiräume! Für das Recht auf Stadt!

Bitte schickt beiliegendes Protestmail an:

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin,sehr geehrter Herr Stadtrat! 

Ich bin entsetzt von der völlig überraschenden, massiven Kürzung der Subvention für das Kulturzentrum im Amerlinghaus, die im Gemeinderat am 29. 04. beschlossen werden soll. Nach einem grundsätzlichen Bekenntnis der Gemeinde zum Zentrum im letzten Jahr und der Zusicherung, die Grundkosten zu finanzieren, soll nun eine Kürzung der Subvention um mehr als die Hälfte auf 113.000,- Euro vorgenommen werden. Davon sollen 60.000,- Euro direkt von der MA13 an die Gesiba gezahlt werden.Dem Kulturzentrum blieben dann rund 4.500,- Euro pro Monat. Damit ist es unmöglich, die Infrastruktur und den für den Betrieb des Zentrums nötigen, bereits auf ein Minimum reduzierten, Grundstock an Mitarbeiter_innen zu erhalten, das Zentrum im Amerlinghaus wird damit komplett zerschlagen.

Rund 60 Gruppen und ein weiter Kreis an Nutzer_innen wären von einem Wegfall des Kulturzentrums als Kommunikationsraum und Ressource betroffen.

Ich möchte Ihnen hiermit deutlich zum Ausdruck bringen, dass für mich eine Zerschlagung des Kulturzentrums im Amerlinghaus nicht in Frage kommt. Jeder Versuch, das Projekt Kulturzentrum im Amerlinghaus zu zerstören, wird auf meinen Widerstand stoßen.Ich fordere Sie auf, das Zentrum mit der für das schuldenfreie Arbeiten und Planungssicherheit notwendigen Subvention auszustatten, mit der auch der für den Weiterbestand des für Wien wichtigen Zentrums nötige Grundstock an Mitarbeiter_innen erhalten werden kann. Ich ersuche Sie, mich über alle Schritte zu informieren, die Sie in dieser Angelegenheit setzen.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank im Voraus für Ihre Antwort

 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.