Die Linke

In der nicht gerade bunten politischen Landschaft der Deutschschweizer radikalen Linken ist der „Revolutionäre Aufbau“ seit Anfang der 1990er Jahre ein wichtiges Element. Wir erläutern Gemeinsamkeiten und Unterschiede…

In der (antikapitalistischen) Linken gibt es unterschiedliche politische Ansätze. Einige von ihnen werden hier beleuchtet: Reformistische Parteien als Vehikel? Bewegungen als Allheilmittel? „Breite Bündnisse“ gegen Rechts? Linke Einheitsprojekte? Betriebsarbeit und Kaderorganisation?

Am 21. November findet in St. Gallen eine Demonstration gegen Rassismus und rechte Hetze statt. Wir machen uns ein paar Gedanken zu den politischen Konzepten der Organisatoren und möglichen Alternativen.

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.