"Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre" ... "Freie Menschen statt freie Märkte" ... "Arbeit statt Dividende" ... so tönt es seit einiger Zeit von
Rechtsaußen. Keine Frage, die Rechtsextremen und Neonazis haben die soziale Frage wieder entdeckt. Dieses Phänomen ist an sich nicht neu, schon die NSDAP versuchte, mit sozialen Phrasen zu punkten. Neu allerdings ist die scheinbare Radikalität, mit der vor allem die deutsche Neonaziszene an diese Frage herangeht. Da wird die Revolution und der Sozialismus beschworen, der Kampf gegen den Kapitalismus propagiert. In dieser Broschüre wollen wir versuchen, diese Entwicklung zu beleuchten, die Ursprünge des Antikapitalismus von Rechts der Strasser-Brüder bis zum "Nationalrevolutionär" Ernst Niekisch beleuchten und ein wenig hinter die Kulissen dieses scheinbaren Antikapitalismus von Rechts blicken.

Diese Entwicklung jedenfalls ist auch eine Aufforderung an die Linke – Wir
müssen klar machen, dass der scheinbare Antikapitalismus der Neonazis tatsächlich
systemstabilisierend ist und somit trotz seiner Scheinradikalität den
Interessen der Konzerne dient. Vor allem aber müssen wir zeigen, dass unser
Kampf gegen den Kapitalismus internationalistisch und solidarisch ist.

Diese Broschüre kann aufgrund ihres Umfangs weder eine umfassende
Faschismusanalyse liefern noch die Geschichte des Faschismus und der
Neonazis nach 1945 im Detail liefern. Doch wir hoffen, mit dieser Broschüre
einen Beitrag zu einem besseren Verständnis des Phänomens "Antikapitalismus
von Rechts" geleistet zu haben.

 

"Antikapitalismus" von Rechts. Von SA bis NPD: Geschichte, Politik, Theorie und Elend des "nationalen Sozialismus"
Marxismus-Sondernummer 25, Mai 2007, 60 Seiten A5, 2,5 Euro / 4 CHF 
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