Gemeinsam mit der SAS organisieren wir in Berlin eine Veranstaltungsreihe. Ein Jahrhundert ist seit Ausbruch des Ersten Weltkrieges vergangen. Was waren die Ursachen? Hätte der Krieg verhindert werden können? Droht heute ein Dritter Weltkrieg? Wir wollen diese Fragen gemeinsam diskutieren.

Mittwoch, 12. März 2014 : "Wie konnte das denn nur passieren?"

100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkriegs schauen wir zurück. Welche Gründe gab es für dieses bis dahin unvorstellbare Gemetzel. Wir wollen euch den Weg zum Ausbruch des Krieges aus marxistischer Sicht schildern und gemeinsam über den Imperialismus als tiefere Ursache diskutieren.

Mittwoch, 26. März 2014: Krieg dem Kriege! Guerre à la Guerre!

An verbaler internationaler Solidarität fehlte es in der Sozialistischen Arbeiterinternationale nicht. Doch als es ernst wurde, warfen die sozialdemokratischen Parteien ihr ganzes Gewicht für den Krieg in die Waagschale – allen voran die SPD. Warum änderten die Parteien ihre Politik um 180 Grad und unterstützen „ihre Vaterländer“? Was versuchten revolutionäre Sozialist_innen wie Luxemburg? Und welche Chancen gab es den Weltkrieg zu verhindern?

Mittwoch, 9. April 2014: Revolution gegen den imperialistischen Krieg

Im Oktober 1917 nahmen die russischen Arbeiter und Soldaten in der ersten erfolgreichen Arbeiterrevolution die Macht selbst in die Hände - und Frieden war eine ihrer wichtigsten Losungen. Frieden war eines der ersten Dekrete der Sowjetmacht. Ist das nur noch Geschichte oder hat es auch heute noch Bestand?

außerdem: 23. April: Aufstände nach dem Ersten Weltkrieg

7. Mai: "Nie wieder Krieg?" - von wegen!! Kriege und Krisen heute

Die Referate finden immer um 18.30 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a (U6/7 Mehringdamm) in Berlin-Kreuzberg statt

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.