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Der Kapitalismus hat seinen Kredit verspielt! So lautet das Motto der Flugschrift, die RSO-AktivistInnen heute auf den Demos in Berlin und Wien verteilen werden. Hier kann die Flugschrift als PDF gelesen werden.

Das erste sozialistische Land der Welt? Das müsste jedes Schulkind wissen. Aber das zweite? Das hätte der Autor vor einem Jahr auch nicht gewusst. Das „kleine und mutige Finnland“ (Väinö Linna), Land von HolzfällerInnen und HandydesignerInnen, ist die richtige Antwort. Schon beim Begriff der „finnischen Revolution“ werden die meisten an irgendeine technische Erneuerung von Nokia denken. Doch Finnland hatte eine eigene Rote Armee! weiter...
In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise steigt bei vielen Menschen das Bedürfnis, sich kapitalismuskritische Theorie anzueignen und sich gegen die Auswirkungen des kapitalistischen Wahsinns zu organisieren. All jenen möchten wir das Angebot machen, mit uns in Kontakt zu treten, zu diskutieren und gemeinsam aktiv zu werden. Eine Möglichkeit dazu ist der internationale Aktionstag am 28. März, eine weitere ist die Veranstaltung "Marxismus für Alle" der RSO Wien am 31. März.
In diesen Tagen findet in der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten der Prozess gegen Josef Fritzl statt. Die Angelegenheit wird in den bürgerlichen Medien immer noch als "Inzest-Fall" bezeichnet (als ob das wahre Verbrechen nicht jahrelange sexualisierte Gewalt und Freiheitsberaubung gewesen wäre). Unser Artikel aus dem Mai 2008 setzt sich damit auseinander, was solche Verbrechen mit der Form der bürgerlichen Kleinfamilie, der Produktion von männlichem Besitzdenken und Frauenunterdrückung im Kapitalismus zu tun haben. Zum Artikel
Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.