Vor allem - aber nicht nur - in Wahlkampfzeiten ist die Kriminalität ein Lieblingsthema von rechten PoltikerInnen bzw. Parteien. Im Einklang mit bürgerlichen Massenmedien wird da stets aufs neue ein dramatischer Anstieg von Einbrüchen, Diebstählen und Raubüberfällen festgestellt und nach härteren Strafen gerufen. "Linke" Parteien wie die Grünen bleiben in dieser Debatte auf der Strecke - da auch sie völlig im Rahmen des kapitalistischen Systems denken und argumentieren. Mit diesem Artikel wollen wir, beginnend mit konkreten Fragen und übergehend zu grundsätzlicher Rechtsphilosophie, den Versuch einer marxistischen Analyse der Kriminalität präsentieren. Der Text wurde erstmals im Jahr 2006 von der AL-Antifaschistische Linke, einer der beiden RSO-Vorläuferorganisationen, veröffentlicht. Weiter... 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.