Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing möchten wir auf einige unserer Artikel verweisen, die sich mit den HIntergründen des wirtschaftlichen Aufstiegs und der kapitalistischen Restauration Chinas, dem Konflikt um Tibet und der aktuellen politischen Situation im Land beschäftigten. Besonders empfehlen möchten wir auch unsere aktuelle Broschüre "China auf dem Weg zur Weltmacht" (Jänner 2008, 96 Seiten A5, 3.5 Euro - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Weitere Artikel finden sich in der Kategorie China.

 

Olympia '08 - Geld und Macht

Am 8. August werden in Beijing die Olympischen Sommerspiele 2008 eröffnet. Die chinesische Regierung wird die Spiele zu einer riesigen Show machen, um Chinas Weltmachtambitionen zu verdeutlichen. Im Ausland wurde die Vergabe der Spiele an China kontrovers diskutiert, beim olympischen Fackellauf in London, Paris oder San Francisco kam es zu wütenden Protesten und Gegenprotesten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hingegen sagt, was viele europäische und US-amerikanische KapitalistInnen denken, indem es das autoritäre politische System als "funktionierend für China" bezeichnet und anmerkt: "die allgegenwärtige Präsenz einer strengen staatlichen Kontrolle ist gesund "...  weiter ...

 

Aufruhr in Tibet

Seit am 10. März 2008, dem Jahrestag des Aufstandes von 1959, mit dem Marsch von Mönchen der momentane Aufruhr begann, kam Tibet nicht mehr zur Ruhe. Ab Mitte März häuften sich Berichte von immer umfassenderen Ausschreitungen und begann der Protest auf TibeterInnen in anderen Regionen Chinas überzugreifen. Das harte Durchgreifen der Regierung hat ebenso wenig die Lage wieder beruhigt wie die Anwesenheit von Delegationen internationaler JournalistInnen in der zweiten März-Hälfte, denen von offizieller Seite die "Gewalttätigkeiten" der TibeterInnen gezeigt wurden. weiter ...

 

RSO-Broschüre: "China auf dem Weg zur Weltmacht?"

Das Thema China erfreut sich in letzter Zeit auch oder gerade in den bürgerlichen Medien großer Beliebtheit. Dabei werden oft Horrorszenarien gezeichnet in denen China innerhalb kurzer Zeit zu einer Weltmacht aufsteigen und die weltweiten Kräfteverhältnisse gehörig ins Schwanken bringen könne. Chinas Bedürfnis nach Rohstoffen würde die weltweiten Preise explodieren lassen; das Wirtschaftswachstum würde zu Umweltverschmutzungen ungeahnten Ausmaßes führen. Auf der anderen Seite wird das chinesische "Wirtschaftswunder" hochgejubelt und den ArbeiterInnen hierzulande ein schlechtes Gewissen gemacht, schließlich wären ihre Löhne ja viel höher als in Shanghai oder Beijing und weniger fleißig wären sie sowieso. weiter ...

 

Von Mao zu Maoam: Die Restauration des Kapitalismus in China

90% aller Handys, 50% aller Kameras, und 40% aller Schuhe weltweit werden in China produziert. China ist außerdem führender IT-Exporteur sowie Nr.1 in der Eisen-, Stahl- und Aluminium-Produktion. Vor kurzem hat das "Reich der Mitte" Deutschland vom 3. Platz bei der Automobilproduktion verdrängt. Die "Volksrepublik" China ist momentan die fünftstärkste Volkswirtschaft der Welt. Unglaubliche Wachstumsraten von durchschnittlich 9% in den letzten 20 Jahren schufen den Begriff des "chinesischen Wirtschaftswunders". Auf der anderen Seite der Medaille steht fürchterliches soziales Elend und eine zunehmende Polarisierung zwischen Arm und Reich. Ein Blick hinter die Kulissen der Werkbank der Welt. weiter ...

 

 

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.