Wir wollen keinen Überwachungsstaat! Das wird in Berlin am 11. September eine Demonstration deutlich machen. Ausgerufenen ist die Demo durch ein breites Bündnis von über 160 verschiedenen Organisationen. Die RSO Berlin ruft euch dazu auf, mitzukommen!

„Die Staatsmacht sieht alles!“ Sie sieht nicht nur vieles und immer mehr, sondern sie hört auch immer mehr und es ist sehr schwer sich dagegen zu wehren. Deswegen hat sich ein vor fünf Jahren ein Bündnis gebildet, um gemeinsam dagegen auf die Straße zu gehen. Dabei sind unter anderen die Gewerkschaften, Die Linke, die Grünen sowie verschiedenste Initiativen und linksradikale Organisationen; und sogar Teile der FDP und ihrer Jugendorganisation. Niemand scheint sich gerne beobachten zu lassen.

Doch sollten wir diese Gelegenheit nicht auslassen und außerdem deutlich machen, dass uns am kapitalistischen System nichts liegt, schon gar nicht, das sich jenes anscheinend nicht anders zu helfen weiß, als durch strengste Überwachung ihr „Recht“ durchzubringen.

Deshalb werden wir uns dem antikapitalistischen Block anschließen, um gegen den Überwachungsstaat und dabei auch gegen Kapitalismus zu demonstrieren.

Beginn ist am Samstag, dem 11. September 2010, um 13:00 Uhr am Potsdamer Platz. Kommt mit uns und lasst uns gemeinsam kämpfen gegen Kameras und Kapitalismus!

Wer ist die RSO?
 
Die RSO (Revolutionär Sozialistische Organisation) arbeitet am Aufbau einer Organisation, die in Kämpfen eine Perspektive über den Kapitalismus hinaus aufzeigen kann. Wir nehmen an Demonstrationen und Aktionen teil, diskutieren solidarisch über unser Verständnis von Politik und welche Strategien wir brauchen und tauschen uns mit anderen AktivistInnen aus. Wir sind in Wien aktiv, haben aber Kontakt zu Gruppen und AktivistInnen in anderen österreichischen Städten und anderen Ländern.
 
Für Revolution und Sozialismus einzutreten, bedeutet über den engen Kreis der Linken hinauszuwirken und unsere Ideen in der ArbeiterInnenklasse zu verbreiten. Wir geben deswegen seit mehreren Jahren das Betriebsflugblatt Klartext in Wiener Krankenhäusern heraus, mit dem wir Missstände anprangern, KollegInnen ein Sprachrohr bieten und versuchen, Basisaktivitäten zu vernetzen. Mit anderen AktivistInnen gemeinsam haben wir die Initiative Care Revolution aufgebaut und diverse Demonstrationen und Protestaktionen organisiert
 
Für uns ist der Kampf gegen konkrete Ausbeutung am Arbeitsplatz, Unterdrückung durch Sexismus und Rassismus und die katastrophale Umweltzerstörung immer Verbunden mit einem Kampf gegen den Kapitalismus, der eine solidarisches Zusammenleben verhindert.