Lateinamerika war in den letzten Jahren der Kontinent, in dem der Widerstand gegen die Zumutungen der neoliberalen imperialistischen Weltordnung am stärksten in eine linke und klassenkämpferische Richtung geht. Nach der Broschüre zu Venezuela vom Frühjahr 2006 haben wir zusammen mit der Arbeitsgruppe Marxismus, in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung, Thesen zu Mittel- und Südamerika beschossen.

In den Ländern Mittel- und Südamerikas, wo insgesamt rund 500 Millionen Menschen leben,
findet in den letzten Jahren ein Linksruck von kontinentalem Ausmaß statt. Soziale
Bewegungen und Klassenkämpfe gewinnen an Intensität. In Venezuela, Bolivien, Argentinien,
Brasilien, Uruguay, Ecuador und Chile wurden in den vergangenen Jahren als fortschrittlich
geltende Regierungen gewählt und auch in der nächsten Periode sind weitere
Linksverschiebungen in verschiedenen Ländern der Region möglich. Die europäische Linke
kann an diesem Phänomen nicht spurlos vorbeigehen und ist gefordert, sich dazu zu
positionieren, Einschätzungen und Entwicklungsperspektiven abzugeben. Wir wollen im
Folgenden aus unserer Sicht einige wesentliche Eckpunkte markieren.

 

Ein Kontinent im Aufruhr? Thesen zu Mittel- und Südamerika

Marxismus Sondernummer 20, Oktober 2006, 32 Seiten A5, 2 Euro / 3,5 CHF

 

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