Deutschland

Immer mehr Unternehmen versuchen durch innerbetriebliche Kürzungen Krisentendenzen entgegenzuwirken und Profite zu steigern. Massenentlassungen und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sind auch in Deutschland die Folge. Die arbeitende Bevölkerung muss einmal mehr unter dem mörderischen Profitwahn des kapitalistischen Systems leiden. Verteidigt wird sie dabei nominell durch die Gewerkschaften, den traditionellen Kampforganen der ArbeiterInnenklasse - wir wollen uns beispielhaft einige Entwicklungen in Deutschland anschauen.

Am Freitag den 25. Februar haben die LokführerInnen ihren zweiten Warnstreik durchgeführt. Ihnen geht es um Lohnerhöhungen und eine bessere soziale Absicherung. Doch der Arbeitskampf hat auch politische Bedeutung.

Am Montag, den 2. Mai traten rund 1.500 MitarbeiterInnen des größten Berliner Krankenhauses, der Charité in einen unbefristetenStreik. Ihre Forderungen: monatlich 300 Euro mehr Lohn für jedeN der rund 10.000 nichtärztlich Beschäftigten und allgemein bessere Arbeitsbedingungen!

Am 22. Oktober sind die KollegInnen von Atlas Maschinen GmbH in den Streik getreten. Seitdem stehen in den Werken Delmenhorst, Ganderkesee und Vechta die Bänder weitgehend still.