Vor einem Monat fand die 2. Konferenz der RSO statt; es nahmen
GenossInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland daran teil.
Wir verabschiedeten je ein Dokument zur politischen Lage in
Deutschland und Österreich; diese Texte werden wir in den nächsten
Tagen veröffentlichen. Außerdem bilanzierten wir den Aufbau der RSO
seit der Gründung. Weitere Schritte des Organisationsaufbaus wurden
beschlossen.

In den ersten 10 Monaten seit der Formierung der RSO im Mai 2007 ist
die Organisation numerisch um etwas mehr als ein Drittel gewachsen.
Wir haben dabei auf die politische Ausbildung der neuen GenossInnen
großen Wert gelegt. Das Wachstum hat sowohl in Österreich als auch in
der Schweiz stattgefunden; in der Region Zürich ist der Aufbau der
dortigen Gruppe einen erheblichen Schritt vorangekommen.

In der neuen Organisation sind die beiden Herkunftsgruppen
(Arbeitsgruppe Marxismus und Antifaschistische Linke) gut zusammen
gewachsen. Die Strukturen der neuen, größeren Organisation haben sich
mittlerweile gut eingespielt. Wir konnten eine Reihe von
Interventionen und inhaltlichen Projekten voranbringen und einige
Broschüren herausbringen. Bestens entwickelt hat sich auch unsere
Homepage www.sozialismus.net, deren Zugriffszahlen kontinuierlich
steigen.

Nicht bewährt hat sich in der letzten Phase unser
Zeitungsprojekt "die rote". Mit einem Erscheinungsrhythmus alle zwei
Monate ist man/frau oft sehr schnell unaktuell. Außerdem gibt es in
der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation in Österreich und der
Schweiz oft nur wenige gute Verkaufsmöglichkeiten. Da wir denken,
dass eine Zeitung ein Instrument für den Organisationsaufbau sein
muss (und nicht die Organisation nach der Notwendigkeit des
Loswerdens der Zeitung ausgerichtet werden sollte), legen wir "die
rote" bis auf weiteres auf Eis. Wir werden aber weiterhin die gleiche
Zahl von Artikeln erarbeiten, sie allerdings vorrangig auf unserer
Homepage und gegebenenfalls als Flugschrift publizieren.

Wir werden auch in der kommenden Konferenzperiode versuchen, das
stabile Wachstum der Organisation fortzusetzen. Wir werden erneut der
Kaderausbildung große Bedeutung zumessen. Wir werden weiterhin
Schulungen, Seminare und öffentliche Veranstaltungen abhalten und an
Mobilisierungen teilnehmen.

In Zürich werden wir den eingeschlagenen Weg mit verstärkten Kräften
fortsetzen. In Wien nehmen wir eine Umstrukturierung vor: Die RSO hat
ab nun eine Betriebsgruppe, die Interventionen im betrieblichen
Bereich vorantreiben wird. Die Unigruppe Wien bleibt wie gehabt
bestehen, ebenso eine weitere RSO-Gruppe in Wien.

Inhaltlich werden wir an unserem Schwerpunkt zu
Geschlechterverhältnissen und Frauenbefreiung weiterarbeiten. Wir
werden uns verstärkt mit verschiedenen Aspekten der internationalen
Lage beschäftigen und wir wollen beginnen, uns einer marxistischen
Analyse der "Ökologiefrage" zu nähern.

Wenn du den Aufbau einer antikapitalistischen, revolutionären
Organisation notwendig findest und du dich für ein realistisches
Projekt mit einem marxistischen Verständnis interessierst, dann tritt
mit uns in Kontakt. Die RSO will weiter wachsen und die RSO ist eine
Organisation zum Mitmachen.

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