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Thesen zu Zionismus, Palästina, Israel Drucken E-Mail
Geschrieben von Arbeitsgruppe Marxismus & AL-Antifaschistische Linke   
Dienstag, 18 Mai 2010
Der Nahe und Mittlere Osten war in den letzten Jahren ein zentraler Schauplatz der internationalen Politik. Neben der imperialistischen Intervention im Irak spielte dabei der Palästina-Konflikt eine zentrale Rolle. Auch in der Debatte der deutschsprachigen Linken nahm er eine wichtige Stellung ein. Dies ist Grund genug für uns, die Konturen einer marxistischen Herangehensweise zu skizzieren und zur Diskussion zu stellen.
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Thesen zu Nationalismus und nationaler Frage Drucken E-Mail
Dienstag, 24 Juni 2008
Unsere Broschüre "Nationalismus und nationale Frage" (48 Seiten A5, 2 Euro) von Februar 2007 ist nun auch online verfügbar. Der Text besteht aus vier Teilen: Die Thesen 1-7 beschäftigen sich mit der historischen „Entwicklung der nationalen Frage“. Teil 2 (8-18) skizziert die „marxistische Positionierung in der nationalen Frage“. Die Thesen 19- 28 untersuchen die „Lösungsversuche in der UdSSR“ und Teil 4 (29-43) behandelt die „nationale Frage heute“...
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Ein Protektorat wird in die "Unabhängigkeit" entlassen Drucken E-Mail
Montag, 04 Februar 2008
Die neue Regierung von Kosova/Kosovo unter Hashim Thaçi wird in Kürze einseitig die Unabhängigkeit erklären. Diese wird dann umgehend von den USA und der überwiegenden Mehrheit der EU-Staaten anerkannt werden. Nach den Präsidentenwahlen in Serbien vom 3. Februar 2008, die mit einem knappen Sieg von Boris Tadic endeten, ist auch eine von seinem Kontrahenten Borislav Nikolic nicht ausgeschlossene serbische Militäraktion unwahrscheinlich geworden. Das kosovarische Parlament arbeitet mit Hochdruck an der Verabschiedung einer Verfassung und gibt den staatlichen Hoheitssymbolen den letzten Schliff.
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Thesen zum Anti-Imperialismus Drucken E-Mail
Samstag, 19 Mai 2007

I.       Grundlegendes zum Charakter der Halbkolonien

1.     Der Kapitalismus hatte im 19. Jahrhundert zu einer rasanten Expansion der Produktivkräfte geführt. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts stieß diese an ihre Grenzen. Die Konzentration der Produktion und des Kapitals führten zum Aufstieg von Monopolen, die die freie kapitalistische Konkurrenz immer stärker aushöhlten; das Bank- und das Industriekapital verschmolzen zum Finanzkapital, das einen entscheidenden Einfluss auf den Staatsapparat gewann; der Kapitalexport gewann gegenüber der Warenausfuhr zunehmende Bedeutung; internationale Monopole teilten sich die Absatzmärkte, die Bodenschätze, ganz allgemein die Ressourcen des Planeten entsprechend den gegebenen Kräfteverhältnissen unter sich auf; und die territoriale Aufteilung der Erde unter die Konzerne und die mit ihnen verbundenen kapitalistischen Mächte wurde im Wesentlichen abgeschlossen – kurz gesagt, der klassische Konkurrenzkapitalismus wurde durch den Imperialismus abgelöst, der Kapitalismus ging über in sein imperialistisches Stadium.

Bis heute ist die kapitalistische Gesellschaft dementsprechend nicht nur durch den grundlegenden Gegensatz Kapital/Arbeit charakterisiert, sondern auch durch den Gegensatz der entwickelten imperialistischen Länder und der vom Imperialismus dominierten Halbkolonien, der imperialisierten Länder, bestimmt.

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Antikriegsbewegung und Islamismus Drucken E-Mail
Samstag, 19 Mai 2007

1. Unter Islamismus fassen wir die Kräfte, die die moslemische Religion als politisches Programm und politische Bewegung auslegen und formieren. Sie kombinieren in ihrer Ideologie in der Regel eine Ablehnung des westlichen Einflusses mit einem Rückgriff auf (meist reaktionäre) Elemente vorkolonialer Kultur. Sie sind immer rabiate Feinde von Arbeiter/innen/bewegung, Frauenbefreiung und Sozialismus. Das gilt sowohl für die islamistischen Regime in Saudi-Arabien, dem Iran, Afghanistan und dem Sudan als auch für die islamistischen Bewegungen in Ägypten, Algerien, Palästina, Indonesien und der Türkei.

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Nationalismus und nationale Frage (SN 23) Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke und Arbeitsgruppe Marxismus   
Donnerstag, 01 Februar 2007
Die vorliegende Broschüre besteht aus vier Teilen: * Die Thesen 1-7 beschäftigen sich mit der historischen „Entwicklung der nationalen Frage“. * Teil 2 (Thesen 8-18) skizziert die „marxistische Positionierung in der nationalen Frage“. * Die Thesen 19- 28 untersuchen die „Lösungsversuche in der UdSSR“ und * Teil 4 (Thesen 29-43) behandelt die „nationale Frage heute“.
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Thesen zu Mittel- und Südamerika Drucken E-Mail
Dienstag, 30 Januar 2007

Lateinamerika war in den letzten Jahren der Kontinent, in dem der Widerstand gegen die Zumutungen der neoliberalen imperialistischen Weltordnung am stärksten in eine linke und klassenkämpferische Richtung geht. Nach der Broschüre zu Venezuela vom Frühjahr 2006 haben wir zusammen mit der Arbeitsgruppe Marxismus, in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung, Thesen zu Mittel- und Südamerika beschossen. Nachdem die Thesen bereits seit einiger Zeit als Broschüre erhältlich sind, stellen wir sie nun auch als PDF-Datei zur Verfügung.

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Nationale Frage und marxistische Theorie, Teil 2 (M 24) Drucken E-Mail
Freitag, 01 Oktober 2004
 Die letzten zwanzig Jahren waren weltweit von einem Wiederaufleben nationaler, ethnischer und kultureller Konflikte begleitet. Trotz Globalisierung und Internet und entgegen der Erwartungen auch „linker“ Modernisierungstheoretiker/innen war das imperialistische Weltsystem nicht in der Lage, die Konflikte zwischen den Großmächten auszugleichen und den „verspäteten“ Nationen und ethnischen Gruppen durch kapitalistische Entwicklung einen Ausweg aus Armut und Rückständigkeit zu ermöglichen. Die sogenannten nationalen Befreiungsbewegungen scheiterten an letzterem Anspruch.
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Diskussionsbeitrag zur nationalen Frage in der frühen Sowjetunion Drucken E-Mail
Donnerstag, 15 Januar 2004
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Der Kongress der Völker des Ostens in Baku (1920) Drucken E-Mail
Geschrieben von Arbeitsgruppe Marxismus   
Donnerstag, 01 Januar 2004
Materialien und Dokumente
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Koloniale Frage und Kommunistische Internationale Drucken E-Mail
Geschrieben von Arbeitsgruppe Marxismus   
Donnerstag, 01 Januar 2004
Materialien und Dokumente des 1. bis 7. Weltkongresses (1919 / 1935)
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Nationale Frage und marxistische Theorie, Teil 1 (M 23) Drucken E-Mail
Montag, 01 Dezember 2003
 Das ausgehende 20. Jahrhundert brachte mit dem Zusammenbruch des Stalinismus, dem Zerfall der Sowjetunion und dem durch imperialistische Einmischung geförderten Auseinanderfallen Jugoslawiens eine (Neu-)Formierung vieler Staaten und ein verstärktes Wiederaufkommen des Nationalismus nicht nur in Osteuropa. Auch in Westeuropa  kam es mit dem Aufstieg von Parteien der extremen Rechten zu einem verstärkten Schüren nationalistischer Ressentiments. Wollen sich revolutionäre Kommunist/inn/en nicht auf den Standpunkt eines abstrakten Internationalismus zurück ziehen, sondern das Wesen von Nationalismus und nationaler Unterdrückung verstehen und auch im Stande sein, eine revolutionäre Antwort darauf zu geben, tut eine Auseinandersetzung mit marxistischer Theorie hierzu Not.
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Koloniale Frage und Arbeiter/innen/bewegung (M 22) Drucken E-Mail
Freitag, 01 August 2003
Marxismus Nr. 22: Koloniale Frage und Arbeiter/innen/bewegungSeit dem Zusammenbruch des Stalinismus arbeiten die führenden imperialistischen Mächte an der Durchsetzung einer neuen Weltordnung. In der Folge nahmen auch die direkten imperialistischen Interventionen zu: Vom Golfkrieg 1990/91 über Bosnien, den Krieg gegen Jugoslawien und die Intervention in Afghanistan bis zum Krieg gegen den Irak 2003. Das stellt auch für die Linke und die Arbeiter/innen/bewegung die Frage der (halb-) kolonialen Unterdrückung und des Kampfes dagegen noch deutlicher als bisher auf die Tagesordnung. Auch um auf die aktuelle Situation angemessen reagieren zu können, benötigt die radikale Linke ein marxistisches Grundverständnis der kolonialen Frage, und hierbei wird sie schwerlich um eine Auseinandersetzung mit den Klassikern herumkommen.
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Benes-Dekrete – Diskussion Drucken E-Mail
Freitag, 15 Februar 2002
Unsere Broschüre "Die Linke und die Benes-Dekrete" ist in den letzten Wochen sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf großes Interesse gestoßen. Unser Ansatz, diese schwierige Frage von einem Klassenstandpunkt aus anzugehen und völkische Kategorisierungen aufzubrechen, hat uns viele positiv-zustimmende Rückmeldungen gebracht. Andererseits gab es aber auch einige Kritiker, teilweise Leute aus stalinistischer Tradition oder solche, die von den sogenannten "antideutschen Linken" beeinflusst sind. Sie argumentierten im wesentlichen, dass man die Benes-Dekrete nicht kritisieren solle, weil man damit zwangsläufig deutschnationalen Revanchisten in die Hände spiele.
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Die Beneš-Dekrete - Versuch einer Analyse Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Dienstag, 01 Januar 2002
Durch den kommenden EU-Beitritt Tschechiens sind die sogenannten Beneš-Dekrete, die die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach 1945 geregelt haben, wieder einmal in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert worden. Im Folgenden versuchen wir, einen Standpunkt zu diesem Thema - abseits von nationalistischer Hetze und pauschalen Verurteilungen - zu finden.
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Themenschwerpunkt: Internationale Finanzkrise

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Revolutionen nach 1945

Sozialistischer und marxistischer Feminismus 

Imperialismus und marxistische Theorie, Teil 2  

China auf dem Weg zur Weltmacht?

Nationalismus und nationale Frage


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