Home arrow International arrow Internationale Verbände
60 Jahre NATO: Geburtstag eines Aggressors Drucken E-Mail
Geschrieben von Manfred Scharinger (RSO Wien)   
Mittwoch, 01 April 2009

Am 3. und 4. April 2009 feiert die NATO in Strasbourg und Baden-Baden ihr 60-jähriges Gründungsjubiläum. Mehr als ein halbes Jahrhundert Frieden wird sich der Nordatlantikpakt auf seine Fahnen schreiben. Aber in der Realität war die NATO etwas anderes – sie war und ist der bewaffnete Arm des Imperialismus der westlichen Hemisphäre. Wir beleuchten in diesem Artikel ihre Geschichte und ihre Mutation nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von einer dem Kalten Krieg verpflichteten militärischen Agentur der USA und ihrer europäischen Verbündeten zu einem global agierenden Interventionsinstrument der zentralen imperialistischen Mächte zum Schutz der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse.

weiter …
 
Das WEF, der Kapitalismus, die Krise und ihre Kritiker Drucken E-Mail
Geschrieben von Sebastian Osthoff (RSO Zürich)   
Samstag, 31 Januar 2009
Im Schweizer Nobelort Davos fand wieder das World Economic Forum statt, überschattet von der Weltwirtschaftskrise und begleitet von Protesten. Die GenossInnen der RSO Zürich verteilten dabei eine Flugschrift mit folgendem Text.
weiter …
 
Ein Protektorat wird in die "Unabhängigkeit" entlassen Drucken E-Mail
Geschrieben von Manfred Scharinger   
Montag, 04 Februar 2008
Die neue Regierung von Kosova/Kosovo unter Hashim Thaçi wird in Kürze einseitig die Unabhängigkeit erklären. Diese wird dann umgehend von den USA und der überwiegenden Mehrheit der EU-Staaten anerkannt werden. Nach den Präsidentenwahlen in Serbien vom 3. Februar 2008, die mit einem knappen Sieg von Boris Tadic endeten, ist auch eine von seinem Kontrahenten Borislav Nikolic nicht ausgeschlossene serbische Militäraktion unwahrscheinlich geworden. Das kosovarische Parlament arbeitet mit Hochdruck an der Verabschiedung einer Verfassung und gibt den staatlichen Hoheitssymbolen den letzten Schliff.
weiter …
 
GATS zerschlägt die sozialen Strukturen der Stadt Wien Drucken E-Mail
Geschrieben von Gilbert Karasek (Gastartikel für die AL-Homepage)   
Sonntag, 29 Mai 2005
Der Neoliberalismus bricht durch die GATS-Richtlinien über uns herein. Spitäler, Schulen, Kindergärten, Altersversorgung, Jugendbetreuung, Gemeindewohnungen, Energie, öffentlicher Verkehr und Beseitigung des Amtes für Soziales MA 12, überall macht sich GATS (General Agreement on Trade in Services) in Wien bemerkbar ...
weiter …
 
Alles ist käuflich: Die Weltwirtschaft im "GATS"-Zeitalter Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Bonvalot (AL-Antifaschistische Linke)   
Freitag, 01 August 2003
Ein Gespenst geht um in der Welt. Das Gespenst des GATS. GATS steht dabei für "General Agreement on Trade in Services", deutsch "Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen". Das GATS regelt dabei die Liberalisierung und damit die Privatisierung all dessen, was wir unter Dienstleistungen verstehen. Darunter fallen etwa Bildung, Krankenversorgung, Wasser, ... Insgesamt wird das GATS die Weltwirtschaft verändern wie kaum ein internationales Abkommen davor. Nur leider weiß noch kaum jemand davon...
weiter …
 
UNO, Liebling der Linken?! Drucken E-Mail
Geschrieben von Stefan Neumayer (Arbeitsgruppe Marxismus)   
Dienstag, 15 April 2003
In der heutigen Antikriegsbewegung sind wir vielfach mit Stimmungen konfrontiert, die eine Hoffnung in die UNO ausdrücken: Entgegen dem Unilateralismus der USA hätte dort auch Europa etwas mitzureden. Oder: Die Inspektor/inn/en seien die beste Sicherheitsgarantie und sollten einmal weitermachen. Oder: Wenn die UNO doch für einen Krieg sei, müsse man sie dabei halt schweren Herzens mittragen, sei sie doch das Weltparlament. Nicht nur für die aus der Friedensbewegung hervorgegangen Grünen ist das UNO-Mandat das Gütesiegel, das eine Unterstützung der Aktion nicht nur erlaube, sondern eigentlich notwendig mache. Auch „linke“ Parteien wie die die PDS sehen, trotz interner Diskussionen, in der Zwischenzeit UNO-mandatierte Kriege quasi als gerechte Kriege an, wo man von seinem sonstigen Pazifismus eine Ausnahme machen kann und muss. Wir wollen im folgenden zeigen, dass die UNO genau nicht jenes Weltparlament ist, als das sie oft in den Medien erscheint, sondern nur ein Zusammenschluss imperialistischer Staaten zur besseren (und auch mediengerechteren) Verteilung der Beute. Und dass ein UNO Mandat für einen Krieg den grundsätzlichen Charakter dieses Krieges in keinster Weise ändert - im Guten wie im Schlechten. Dazu ist allerdings eine kleine Exkursion in die Geschichte nötig.
weiter …
 
UNO: Werkzeug des Imperialismus Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Dienstag, 01 April 2003
Rund um den Krieg gegen den Irak wird von vielen – auch fortschrittlichen – Menschen gefordert, die Rolle der UNO (United Nations Organisation) zu stärken. Die USA werden vor allem dafür kritisiert, dass sie allein gegen den Irak vorgegangen sind und ihren Krieg nicht durch die UNO „völkerrechtlich“ legitimieren ließen. Doch was ist eigentlich die UNO? Was ist ihr Charakter? Ist sie fortschrittlich? Fallen der irakischen Bevölkerung die Bomben weicher auf den Kopf, wenn sie mit UNO-Mandat abgeworfen werden?
weiter …
 
GATS: Privatisierung und Deregulierung von Dienstleistungen Drucken E-Mail
Geschrieben von IRO   
Freitag, 01 November 2002
Der Dienstleistungssektor gewann vor allem in den kapitalistischen Macht-Zentren stark an Bedeutung. So stieg der Anteil der Dienstleistungen an der Volkswirtschaft in Deutschland zwischen 1960 und 1995 von 41 Prozent auf 65 Prozent. In den USA machen die Dienstleistungen bereits 71 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die EU ist Spitzenreiterin bei den Dienstleistungs-Exporten mit einem Anteil von  42 % am gesamten Welthandel in diesem Bereich, gefolgt von der USA mit einem Anteil von 18,8 Prozent.
weiter …
 
Das WEF und seine KritikerInnen Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Montag, 01 Juli 2002
Mitte September trifft sich in Salzburg das World Economic Forum (WEF), ein internationaler Zusammenschluss der 1000 weltweit größten Konzerne. Wie schon im letzten Jahr wird es auch heuer in Salzburg Demonstrationen gegen die Politik des WEF und des internationalen Kapitalismus geben.
weiter …
 
Milosevic vor Gericht - Den Haager Kriegsverbrechertribunal Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Donnerstag, 01 November 2001
Slobodan Milosevic steht in Den Haag vor Gericht. Und dass der nationalistische Bürokrat angesichts der Verbrechern die er begangen hat, belangt werden muß, ist tatsächlich klar. Allerdings stellt sich die Frage, ob die NATO diejenige ist, die das Recht dazu hat.
weiter …
 
Milosevic in Den Haag vor Gericht Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Donnerstag, 01 November 2001
Slobodan Milosevic steht in Den Haag vor Gericht. Und dass der nationalistische Bürokrat angesichts der Verbrechern die er begangen hat, belangt werden muß, ist tatsächlich klar. Allerdings stellt sich die Frage, ob die NATO diejenige ist, die das Recht dazu hat.
weiter …
 
Das Phänomen "Globalisierung" Drucken E-Mail
Geschrieben von AL-Antifaschistische Linke   
Freitag, 01 Juni 2001
Von 01. - 03. Juli 2001 findet in Salzburg ein Treffen des World Economic Forum (WEF) statt. Wie auch in den Jahren davor trifft sich dort die Central and Eastern Economic Summit (eine „Regionalgruppe“ des WEF).
weiter …
 
Milosevic, Den Haag, die NATO und China Drucken E-Mail
Geschrieben von Miodrag Jovanovic und Eric Wegner (Arbeitsgruppe Marxismus)   
Sonntag, 15 April 2001
Jubel in den westlichen Medien. Slobodan Milosevic, der "Schlächter des Balkan", der "neue Hitler", der für den laut ORF-Redakteur "schrecklichsten Krieg seit 1945" (Vietnam - 3 Millionen Tote), die Kriege in ehemaligen Jugoslawien, verantwortlich sei, ist endlich hinter Gittern. Abgesehen davon, dass bespielsweise die USA 3 Millionen Vietnames/inn/en ermordert haben (siehe auch Algerienkrieg, siehe Indonesien 1965 etc.), ist diese Argumentation ebenso stupid wie die Sichtweise, dass uns der 2. Weltkrieg erspart geblieben wäre, wenn der junge Adolf halt in Wien damals mehr Erfolg bei seinem Kunststudium gehabt hätte. Ansonsten läuft der lächerliche Vergleich Hitler-Milosevic durch die westlichen - und dabei nicht zufällig besonders deutschsprachigen - bürgerlichen Medien v.a. auf eine Verharmlosung und Relativierung des Nationalsozialismus hinaus.
weiter …
 
Bilanz der NATO-Aggression gegen Jugoslawien Drucken E-Mail
Geschrieben von Arbeitsgruppe Marxismus   
Mittwoch, 01 September 1999
Die Strategen der Neuen Weltordnung können einen Sieg feiern - keinen vollständnigen, aber einen klaren. Der Umwandlung der NATO von einem (angeblichen) "Verteidigungsbündnis" in die globale Polizeitruppe von IWF, Weltbank beziehungsweise G7 ist man mit den sogenannten Out-of-Area-Einsätzen (d.h. außerhalb des Staatsgebietes der NATO-Länder) und der Selbst-Mandatierung (d.h. ohne OK der UNO) einen relevanten Schritt näher gekommen. Diesmal ist man schon noch auf gewissen Widerstand gestossen. Zwar hat die übergangene UNO eh brav das Maul gehalten, aber die Russen und Chinesen haben sich beschwert und man hat sich ihr Ruhighalten einiges kosten lassen müssen (in Form von Krediten etc.). Der Widerstand hat aber kein dramatisches Ausmaß erreicht, weshalb man fürs nächste Mal durchaus zuversichtlich sein kann.
weiter …
 
Die NATO und die Menschenrechte Drucken E-Mail
Geschrieben von Julia Masetovic (Arbeitsgruppe Marxismus)   
Mittwoch, 07 April 1999
 Mit der tiefsten Betroffenheit und dem heiligsten Ernst, den einem PR-Berater antrainieren können, haben US-Präsident Clinton und NATO-Generalsekretär Solana die Angriffe auf Jugoslawien begründet: Die "Greueltaten gegen die albanische Bevölkerung" müßten beendet werden. Die Geduld der internationalen Staatengemeinschaft sei am Ende.
weiter …
 

Mail-Adresse ins Feld eingeben


Themenschwerpunkt: Internationale Finanzkrise

Themenschwerpunkt: Internationale Finanzkrise

Ausgewählte Publikationen

Kapitalistisches Elend und sozialistische Antworten

Revolutionen nach 1945

Sozialistischer und marxistischer Feminismus 

Imperialismus und marxistische Theorie, Teil 2  

China auf dem Weg zur Weltmacht?

Nationalismus und nationale Frage


Ältere Themenschwerpunkte

Themenschwerpunkt: Internationale Finanzkrise

Themenschwerpunkt: Obama als US-Präsident

 
 
 
 
 

Themenschwerpunkt: Frauenbefreiung und Klassenkampf